Jodsalz, Jod in Lebensmitteln
 

In Deutschland, Österreich und in der Schweiz werden Lebensmitteln künstlich Jod zugeführt. Diese „generelle Jodprophylaxe“ wird seit Mitte der 90er-Jahre durchgeführt, mit der Begründung, obige Gebiete wären Jodmangelgebiete. Und um der Schilddrüse genug Jod für die Bildung ihrer Hormone zu sichern, müssten die Menschen mehr Jod bekommen.

Zuviel Jod wirkt sich in unserem Körper ähnlich aus wie Jodmangel: es können Kröpfe entstehen, aber v.a. andere jodinduzierte (durch Jod ausgelöste) Erkrankungen. (siehe Lexikon der Jodkrankheiten in „Die Jod-Lüge“ von Dagmar Braunschweig-Pauli)
Ein Kritikpunkt der Jod-Gegner liegt darin, dass sich der Kunde nicht für oder gegen diese „Zwangsmedikation“ entscheiden kann, da Lebensmittel soundso jodiert werden und im Handel gar keine anderen erhältlich sind.
Seit 1994 müssen verpackte Produkte nicht mehr eigens einen Hinweis auf jodiertes Speisesalz tragen, es scheint nur in der Zutatenliste auf. Lose verkaufte Waren wie Brot, Wurst, Fleisch, Eier oder Milch müssen überhaupt nicht mehr gekennzeichnet werden.

Jod in kleinsten Mengen können für Menschen mit jodinduzierten Erkrankungen wie Jod-Basedow, Morbus Hashimoto, Jod-Akne oder Jodallergie gefährlich bis lebensbedrohlich sein. Auch Menschen mit Schilddrüsenüberfunktion bzw. sogenannte „heißen Knoten“ in der Schilddrüse sollten Jod meiden. Ein „heißer Knoten“ ist eine Stelle im Schilddrüsengewebe, die unabhängig vom Regelmechanismus der Hirnanhangdrüse Hormon produziert, so dass zu viele Schilddrüsenhormone ins Blut gelangen. Die Schilddrüsenhormone regulieren die Geschwindigkeit unseres Stoffwechsels. Wenn zu viele Schilddrüsenhormone im Blut unterwegs sind, dann ist das, als würde jemand viel zu stark aufs Gaspedal drücken: alles läuft zu schnell. Es entstehen Beschwerden wie Nervosität, Unruhe, Reizbarkeit, Ungeduld, Zittern der Hände, Schlafstörungen, Angina pectoris, schneller Puls bis Herzrasen, hoher Blutdruck, warme, feuchte Haut, häufiges Schwitzen, Durchfall, Heißhunger, Gewichtsverlust, obwohl viel gegessen wird, vermehrter Haarausfall, Knochenschmerzen (weil auch der Knochenumbau und Knochenabbau beschleunigt ist). Die Herzbeschwerden können so heftig sein, dass sie einem Herzinfarkt ähneln. Wenn solche Menschen zu viel Jod aufnehmen, können sie in eine lebensgefährliche Überfunktionskrise der Schilddrüse geraten.
Nachdenklich sollte auch stimmen, dass die Anzahl der jodinduzierten Erkrankungen seit der Jodierung rapide zugenommen hat.

Jodsalz ist inzwischen allgegenwärtig. Man findet kaum eine Bäckerei, eine Metzgerei oder eine Gaststätte, in der kein Jodsalz verwendet wird. So gut wie alle Fertiggerichte sind mit Jodsalz angereichert, angefangen vom Essiggurkerl im Glas bis zur Pizza im Tiefkühlfach. Es gibt noch eine sehr versteckte Quelle von Jod: tierische Produkte, d.h. Fleisch, Eier, Milch und Milchprodukte. Denn Jod ist auch in den Mineralfuttermischungen für Tiere enthalten.

Das Tüpfelchen auf dem i in der ganzen Geschichte ist folgendes: es gibt einen findigen, deutschen Unternehmer, der Jod aus Sondermüll recycelt, aus so giftigen Substanzen wie Druckerfarben, Desinfektionsmitteln, Röntgenkontrastmitteln und Katalysatoren.* An sich ist ja Recycling eine gute Sache. Und wenn dieses Jod wieder verwendet wird, um solche Substanzen wieder herzustellen, ist das sicher eine kluge Idee. Nur wenn dieses Jod dann dem Speisesalz zugesetzt wird, das als Jodsalz im Supermarkt in den Regalen steht, dann hört der Spaß auf. Denn dieses wiedergewonnene Jod ist eine synthetische Jodverbindung, die nie ganz rein sein kann. Sie enthält zwangsläufig Verschmutzungen von dem Stoff, aus dem sie hergestellt wurde. Ganz abgesehen davon, dass auf der energetischen Ebene jeder Stoff seine Geschichte in sich trägt.

Die Schlussfolgerung:

  • Verwenden Sie kein Jodsalz.

  • Vermeiden Sie fertige Speisen, die mit Jodsalz zubereitet wurden.

  • Kaufen sie nur biologisch angebaute Lebensmittel, denn damit unterstützen Sie den alternativen Landbau und tragen auf diese Weise dazu bei, dass unsere Böden und Gewässer weniger mit Nitraten belastet werden.

  • Natürliche Jodquellen sind: naturbelassenes Salz, Seefisch, Meeresfrüchte, Algen.

  • Wenden Sie sich an Politiker, damit die unsinnige Zwangsjodierung gestoppt wird.
     

* Firma Metall-Chemie Goerring (MCG) in Troisdorf

Quelle: „Die Jod-Lüge“, Dagmar Braunschweig-Pauli
            „Salz, Nahrungsmittel, Heilmittel oder Gift?“ M. Gienger, G. Glaser

Weitere Literatur: „Die Jod-Lüge“ Das Märchen vom gesunden Jod.
                              „Jod-Krank“ Der Jahrhundert-Irrtum,  Dagmar Braunschweig-Pauli

Im Internet:

www.jod-kritik.de
www.balance-online.de
www.tolzin.de/jod/index.php