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In Deutschland, Österreich und in der Schweiz werden Lebensmitteln künstlich Jod zugeführt. Diese „generelle Jodprophylaxe“ wird seit Mitte der 90er-Jahre durchgeführt, mit der Begründung, obige Gebiete wären Jodmangelgebiete. Und um der Schilddrüse genug Jod für die Bildung ihrer Hormone zu sichern, müssten die Menschen mehr Jod bekommen. Zuviel Jod wirkt sich
in unserem Körper ähnlich aus wie Jodmangel: es können Kröpfe entstehen,
aber v.a. andere jodinduzierte (durch Jod ausgelöste) Erkrankungen. (siehe
Lexikon der Jodkrankheiten in „Die Jod-Lüge“ von Dagmar Braunschweig-Pauli)
Jod in kleinsten Mengen können für
Menschen mit jodinduzierten Erkrankungen wie Jod-Basedow, Morbus Hashimoto,
Jod-Akne oder Jodallergie gefährlich bis lebensbedrohlich sein. Auch
Menschen mit Schilddrüsenüberfunktion bzw. sogenannte „heißen Knoten“ in der
Schilddrüse sollten Jod meiden. Ein „heißer Knoten“ ist eine Stelle im
Schilddrüsengewebe, die unabhängig vom Regelmechanismus der Hirnanhangdrüse
Hormon produziert, so dass zu viele Schilddrüsenhormone ins Blut gelangen.
Die Schilddrüsenhormone regulieren die Geschwindigkeit unseres
Stoffwechsels. Wenn zu viele Schilddrüsenhormone im Blut unterwegs sind,
dann ist das, als würde jemand viel zu stark aufs Gaspedal drücken: alles
läuft zu schnell. Es entstehen Beschwerden wie Nervosität, Unruhe,
Reizbarkeit, Ungeduld, Zittern der Hände, Schlafstörungen, Angina pectoris,
schneller Puls bis Herzrasen, hoher Blutdruck, warme, feuchte Haut, häufiges
Schwitzen, Durchfall, Heißhunger, Gewichtsverlust, obwohl viel gegessen
wird, vermehrter Haarausfall, Knochenschmerzen (weil auch der Knochenumbau
und Knochenabbau beschleunigt ist). Die Herzbeschwerden können so heftig
sein, dass sie einem Herzinfarkt ähneln. Wenn solche Menschen zu viel Jod
aufnehmen, können sie in eine lebensgefährliche Überfunktionskrise der
Schilddrüse geraten. Jodsalz ist inzwischen allgegenwärtig. Man findet kaum eine Bäckerei, eine Metzgerei oder eine Gaststätte, in der kein Jodsalz verwendet wird. So gut wie alle Fertiggerichte sind mit Jodsalz angereichert, angefangen vom Essiggurkerl im Glas bis zur Pizza im Tiefkühlfach. Es gibt noch eine sehr versteckte Quelle von Jod: tierische Produkte, d.h. Fleisch, Eier, Milch und Milchprodukte. Denn Jod ist auch in den Mineralfuttermischungen für Tiere enthalten. Das Tüpfelchen auf dem i in der ganzen Geschichte ist folgendes: es gibt einen findigen, deutschen Unternehmer, der Jod aus Sondermüll recycelt, aus so giftigen Substanzen wie Druckerfarben, Desinfektionsmitteln, Röntgenkontrastmitteln und Katalysatoren.* An sich ist ja Recycling eine gute Sache. Und wenn dieses Jod wieder verwendet wird, um solche Substanzen wieder herzustellen, ist das sicher eine kluge Idee. Nur wenn dieses Jod dann dem Speisesalz zugesetzt wird, das als Jodsalz im Supermarkt in den Regalen steht, dann hört der Spaß auf. Denn dieses wiedergewonnene Jod ist eine synthetische Jodverbindung, die nie ganz rein sein kann. Sie enthält zwangsläufig Verschmutzungen von dem Stoff, aus dem sie hergestellt wurde. Ganz abgesehen davon, dass auf der energetischen Ebene jeder Stoff seine Geschichte in sich trägt. Die Schlussfolgerung:
* Firma Metall-Chemie Goerring (MCG) in Troisdorf Quelle: „Die Jod-Lüge“, Dagmar
Braunschweig-Pauli
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