Salz-Glossar zum Nachlesen


Allopathie: allopathische Schulmedizin, schulmedizinisch; Allo- bedeutet „anders“,
-pathie
steht für „Schmerz“, „Beschwerden“. Der Begriff Allopathie entwickelte sich aus dem Begriff Homöopathie und bedeutet so viel wie „eine Erkrankung mit Ungleichem behandeln“.

Anomalie: die Vorsilbe a(n)- steht für „un“, „los“ oder „leer“. Eine Anomalie ist etwas „Un-Normales“. Naturwissenschaftlich betrachtet ist eine Anomalie weder gut noch schlecht, sondern schlicht eine Ausnahme der Regel.

Anorganisch: unbelebt, nicht lebendig, das Gegenteil von organisch. Bezeichnet Stoffe, die nicht der belebten organischen Natur entstammen, etwa Mineralien im Gestein.

Artesische Quelle: Quelle die aus natürlicher Kraft von selbst aus der Erde aufsteigt.

Basisch: Begriff, mit dem ein bestimmter pH-Wert einer Lösung beschrieben wird. Der pH-Wert steht für die Konzentration der Wasserstoffionen. Je mehr vorhanden sind, desto saurer die Lösung. Die pH-Skala reicht von 1    (= starke Säure) bis 14 (= starke Base). Ein Wert um 7 – das ist der pH-Wert reinen Wassers – gilt als neutral. Unser Blut hat einen pH-Wert von 7,35 (s. auch Säure-Basen-Haushalt).

Cluster: stammt aus dem Englischen und bedeutet Haufen. Wird in der Chemie verwendet für Wasserstoffbrücken zwischen Molekülen.

Dehydrieren: Körperwasser verlieren, austrocknen. Der generelle, absolute oder relative Flüssigkeitsmangel im Extra- oder Intrazellularraum als Folge des Wasser- und Elektrolythaushalts. In der Chemie: Wasserstoff aus organischen Verbindungen abspalten.

Denaturiert/Denaturierung: Lebensmitteltechnisch heißt das, etwas ungenießbar machen, indem bestimmte Stoffe zugesetzt werden. Denaturiert bedeutet aber auch so viel wie „der ursprünglichen, natürlichen Struktur beraubt“.

Destruktiv: von zerstörerischer Wirkung, das Gegenteil von „aufbauend“ oder „konstruktiv“.

 Dipole: chemische Verbindungen mit ungleich verteilter elektrischer Ladung, etwa das Wassermolekül: bei seinem Sauerstoffatom liegt die negative Ladung, bei den zwei Wasserstoffatomen die stärker positive. Dipol-Moleküle ziehen einander an, wobei jeweils die entgegengesetzt geladenen Enden zueinander hinstreben. Daher verbinden sich Wassermoleküle über Wasserstoffbrücken zu Haufenmolekülen = Clustern.

Disharmonie: Gegenteil von Harmonie, also Missklang. Unstimmigkeit. Die lateinische Vorsilbe dis bedeutet „auseinander“, „weg“.

Dissonanz: entsteht, wenn Schwingungen unterschiedlicher Wellenlänge aufeinander treffen. Daraus resultiert Chaos; gleich schwingende Wellen erzeugen dagegen Resonanz. Wörtlich bedeutet Dissonanz so viel wie „Missklang“.

Enzyme: Eiweiße, die bestimmte biologische Abläufe erst ermöglichen. Enzyme gehören zu den Katalysatoren: sie können in unserem Organismus Prozesse erheblich beschleunigen, ohne sich dabei selbst zu verändern. Enzyme sind unentbehrlich, der Körper braucht sie etwa bei der Verdauung oder Blutgerinnung. Das Fehlen bestimmter Enzyme kann zu Beschwerden, aber auch zu schwersten Entgleisungen des Stoffwechsels führen.

Frequenz: gibt an, wie oft sich die Schwingung einer Welle innerhalb eines bestimmten Zeitraums wiederholt. Gemessen wird die Frequenz in Hertz.

H2O:  chemische Formel für Wasser, je zwei Atome Sauerstoff (H = Hydrogenium) sind mit einem Atom Sauerstoff (O = Oxygenium) zu einem Wassermolekül verbunden.

Homöopathie: von Samuel Hahnemann Ende des 18.Jahrhunderts entwickelte Heilkunde. Geht davon aus, dass Heilung vor allem durch die Selbstheilungskräfte des Organismus bewirkt wird. Diese sollen durch die Gabe von Substanzen angeregt werden, die in hoher Dosis beim Gesunden ein ähnliches Krankheitsbild hervorrufen würden. Die Homöopathie will also anders als die Allopathie „mit Gleichem heilen“.

Homöostase: natürlicher Regulationsmechanismus des Organismus. Fähigkeit des Körpers, sein natürliches Gleichgewicht (etwa in Bezug auf Kreislauf, Temperatur, Wasser- oder Hormonhaushalt) aufrecht zu erhalten. Die Steuerzentrale der nötigen Regelsysteme ist der Hypothalamus, eine zentralnervöse Region des Zwischenhirns.

Hydrotherapie: von Kneipp entwickelte Therapieform, die auf Wasser-Anwendungen beruht (etwa Güssen, Bädern, Wickeln). Das griech. Wort hydro steht für „Wasser“.

Ionen/ionisiert: elektrisch geladene Atome oder Atomgruppen. Ionisierung ist der Prozess, bei dem diese Atome/Atomgruppen ein negativ geladenes Elektron aufnehmen oder abgeben. Man kann diese Reaktion gezielt anstoßen. So werden z.B. für die Wasseraufbereitung Ionenaustauscher eingesetzt, etwa um Wasser zu entkalken oder zu energetisieren. Die chemische Bindung durch Ionen heißt Ionenbindung. So entsteht z.B. Kochsalz, NaCl, durch eine ionische Bindung der positiv geladenen Natriumionen und der negativ geladenen Chloridionen.

Kristallsalz: die reine, natürliche Form von Salz (im Gegensatz von NaCl/Kochsalz). Enthält sämtliche Mineralien und Spurenelemente in seiner kristallinen Struktur, aus denen unser Körper besteht. Wird geologisch auch als „Halit“ bezeichnet.

Manifestation/manifestieren: eine Form annehmen, erkennbar werden.

Molekül: Verbindung aus zwei oder mehr Atomen. Moleküle sind die kleinsten Einheiten chemischer Verbindungen.

Molekular: die Moleküle betreffend

NaCl: chemische Formel für Natriumchlorid, also industriell hergestelltes Kochsalz (Verbindung aus Na = Natrium und Cl = Chlor).

Ordnungszustand: der ursprünglichen geometrischen Struktur und Schwingung entsprechender Zustand. Bezogen auf diese Gesamtheit unseres Organismus bezeichnet Ordnungszustand auch die perfekte Kräftebalance, aus der Gesundheit resultiert.

Organisch: in der Chemie der Bereich, in dem es um kohlenstoffhaltige Verbindungen geht. Der Begriff organisch bezeichnet allgemein jedoch auch Belebtes und alles, was sich auf einen lebenden Organismus bezieht. Im übertragenen Sinne kann organisch auch „harmonisch“ oder „im Einklang“ heißen.

Osmose: Übertritt von Flüssigkeit aus einer Zelle in die andere; Basis des Zellstoffwechsels. Gesteuert durch die Salzkonzentration in der Zelle: Wasser kann Zellwände durchdringen und strebt immer dorthin, wo die Salzkonzentration höher ist, um die Konzentration auszugleichen.

Ozonierung: Behandlung mit Ozon, z.B. um bei der Wasseraufbereitung Keime abzutöten. Ozon ist ein instabiles und reaktionsfreudiges Gas, das im chemischen Aufbau dem Sauerstoff ähnelt, aber im Gegensatz zu Sauerstoff (O2) aus drei Sauerstoffatomen (O3) besteht.

Peloid: natürlich rekristallisierter Mineralschlick. Kristallsolepeloid besteht aus mikronisiertem Mineralschlick, der mit kristalliner Sole versetzt wird. Findet besonders Einsatz bei der Behandlung von Hauterkrankungen und rheumatischen Beschwerden.

Photon(en): Lichtteilchen. Licht kann als elektromagnetische Strahlung, aber auch als Anhäufung winzigster Elementarteilchen beschrieben werden. Die Mengeneinheit der Photonen sind (Licht-)Quanten.

Platonische Körper: Begriff aus der Geometrie. Bezeichnet dreidimensionale Körper mit mehreren Flächen, bei denen alle Flächen deckungsgleiche Vielecke sind. Es gibt fünf platonische Körper, deren Namen sich jeweils von der Zahl ihrer Flächen ableiten: Tetraeder (vier gleichseitige Dreiecke), Hexaeder/Würfel (sechs Quadrate), Oktaeder (acht gleichseitige Dreiecke), Dodekaeder (zwölf regelmäßige Fünfecke) und Ikosaeder (20 gleichseitige Dreiecke).

Polarität/polar: Gegensatz zwischen zwei Polen, etwa solchen mit positiver und negativer Ladung. Im übertragenen Sinne auch Gegensätze wie „gut“ und „schlecht“, „ja“ oder „nein“. Polares Denken ist Schwarz-Weiß-Denken, das keine ganzheitliche, versöhnliche Sicht zulässt.

Raffiniert: physikalische oder chemische Veränderung von Rohstoffen; lebensmitteltechnisch bedeutet raffinieren, dass Bestandteile entfernt werden, um die Lebensmittel haltbar zu machen. Dadurch büßen die behandelten Nahrungsmittel aber ihre ganzheitliche Struktur ein und damit ihre Lebendigkeit. Raffinierte Lebensmittel sind denaturierte Lebensmittel.

Resonanz: Bezeichnung für „Mitschwingung“; physikalisch betrachtet kommt es zur Resonanz, wenn zwei Systeme im gleichen Frequenzbereich schwingen. Resonante, also gleich schwingende Wellenlängen erzeugen beim Aufeinandertreffen Ordnung. Treffen ungleich schwingende Wellen aufeinander, entsteht Dissonanz oder Chaos.

Säure-Basen-Haushalt: damit unser Stoffwechsel funktioniert, muss ein bestimmtes Gleichgewicht zwischen Säuren und Basen aufrechterhalten werden. Eine Übersäuerung des Organismus hat unangenehme, im Extremfall tödliche Folgen. Die Säure-Basen-Balance sichert unser Körper durch ein kompliziertes, fein abgestimmtes Regelsystem. Es kann unter anderem durch die Nahrung beeinflusst werden: man unterscheidet säurebildende und basenbildende Nahrungsmittel.

Schwingungsmuster: das gleichmäßige Muster elektromagnetischer Wellen innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Wird auch als Frequenz bezeichnet.

Sole: Wasser-Salz-Lösung. Die Wortwurzel sol steht lateinisch für „Salz“; bedeutet aber auch „Sonne“.

Späleotherapie: Aufenthalt in Höhlen oder (Salz)stollen zu therapeutischen Zwecken, etwa bei Atemswegserkrankungen.

Steinsalz: ursprüngliches Salz, das noch nicht in die kristalline Phase übergegangen ist. Die im Steinsalz enthaltenen Mineralien sind zu grobstofflich, als dass sie von der Zelle aufgenommen werden könnten.

Symptom: beschreibbares Anzeichen einer Erkrankung. Symptome sind Wegweiser, die zum Ursprung der Krankheit führen.

Synthetisch: nicht natürlichen Ursprungs, sondern von Menschen hergestellt.

Wasserstoffbrücken: durch Wasserstoffatome gebildete Verbindung zwischen Molekülen/Haufenmolekülen = Cluster.

Wellenlänge: grundsätzlich der Abstand von einem Wellengipfel zum nächsten. In der Elektrizität beschreibt die Wellenlänge oder Frequenz das spezielle Schwingungsmuster des fließenden Stroms.

Quelle: „Wasser & Salz, Urquell des Lebens“, Dr.med.B.Hendel, P. Ferreira